Finde die Wahrheit!
Beiträge getaggt mit Zukunft
Wind of Change
29. Mrz
Hallo Mitmenschen
Schauen wir uns um! Überall Veränderungen! Gadaffi, der einstige Freund des Abendlandes wird bebombt, in Japan wird eindrucksvoll bewiesen, dass Atomkraft unbeherrschbar ist und in Baden-Württemberg gibt es bald einen grünen Ministerpräsidenten. Und noch viele weitere, die uns gemeinsam mehr oder weniger betreffen. Kleingeister versuchen diese Dinge zu relativieren, schliesslich leben sie in einem anderen Land und die Sache ist doch so weit weg! Bedauernswerte Geschöpfe, so meine Meinung zu dieser Geisteshaltung.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Die aktiven und die passiven Veränderungen. Also die, die wir direkt durch unsere Entscheidungen, unser Handeln erwirken und welche, die um uns herum geschehen, ob wir wollen oder nicht. Was wir lernen müssen, ist die Tatsache, dass beide sehr eng miteinander verbunden sind. Ein Ja zu einer Veränderung unsererseits, kann Konsequenzen nach sich ziehen, welche uns gar nicht bewusst sind. Klar, verantwortlich sind nur wir gegenüber uns bei Entscheidungen, aber trotzdem sollten wir mögliche Auswirkungen auf Mitmenschen zumindest bedenken.
Und so bin ich bei den Entscheidungen gelandet. Diese begleiten uns ein Leben lang. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass man Albert Einstein nachsagt, dass er sieben gleiche Anzüge samt Hemden im Schrank hatte. So musste er nicht ständig entscheiden, was er anziehen solle. Zumindest bei den Socken bin ich wie Einstein: ich habe nur Schwarze! Zurück! Ich habe im Leben die Erfahrungen machen müssen, dass man Entscheidungen zu lange hinauszögert. Es wird viel zu viel abgewägt (..abgewogen?), um dann doch das Falsche zu tun. Warum dann also nicht spontan entscheiden? Gut, gewisse Entscheidungen bedürfen einer reifen Überlegung, dies sollte sich aber nicht zu lange hinziehen. Sonst besteht die Gefahr, dass man vom Wesentlichen abkommt: dem Wunsch nach Veränderung.
Somit wären wir wieder bei den Veränderungen und damit am Ende. Mit auf dem Weg will ich euch ein Gedicht von Goethe geben, das wie ich finde, die Thematik gut beschreibt.
Das Ewige
Weltseele, komm, uns zu durchdringen!
Dann mit dem Weltgeist selbst zu ringen
wird unsrer Kräfte Hochberuf.
Teilnehmend führen gute Geister,
gelinde leitend, höchste Meister
zu dem, der alles schafft und schuf.
Und umzuschaffen das Geschaffne,
damit sich’s nicht zum Starren waffne,
wirkt ewiges, lebend’ges Tun.
Und was nicht war, nun will es werden,
zu reinen Sonnen, farb’gen Erden;
in keinem Falle darf es ruhn.
Es soll sich regen, schaffend handeln,
erst sich gestalten, dann verwandeln;
nur scheinbar steht’s Momente still.
Das Ew’ge regt sich fort in allen:
Denn alles muß in nichts zerfallen,
wenn es im Sein beharren will.
In diesem Sinne…!
Euer S.
Walk Like an Egyptian
13. Feb
Liebe Freunde und Feinde
Ladies and Gentlemen
Ist mal wieder Zeit, etwas zu schreiben. Viel ist passiert, gute wie schlechte Dinge. Thomas Gottschalk ist tot und Peter Alexander hat seinen Ausstieg bei “Wetten dass?” bekannt gegeben. Oder verwechsle ich hier etwas? Egal. Weil uninteressant! Interessanter ist jedoch die politische Lage in der arabischen Welt. Tunesien begann, Ägypten folgte, in Algerien und im Jemen brennen zurzeit die Strassen. Und das ist auch gut so! Das Volk ist der souveräne Träger der Staatsgewalt. Wie sagte der Sohn von Barack Hussein Obama Senior, also Barack Hussein Obama II (Info: 44. Präsident der Vereinigten Staaten) so schön: “Man könne nicht anders, als Echos der Geschichte zu hören – etwa das Echo der Deutschen, als sie die Mauer niederrissen oder das von Gandhi, der sein Volk auf den Pfad der Gerechtigkeit geführt habe, sagte Obama nach dem Rückzug des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak”. Momentmal Herr Präsident, jedes Jahr hast du das ägyptische Militär und somit die korrupten Machthaber mit rund 1.5 Milliarden Dollar unterstützt. Politische Arroganz und Verlogenheit sind hier wohl die richtigen Worte.
In Deutschland ist es still. Hier geht niemand auf die Strasse. Gut, in Stuttgart zeigen die Bürger noch Rückgrat und wehren sich gegen den Umbau ihres Bahnhofes. Bei einem kürzlich getätigten Besuch dieser schönen Stadt, konnte ich mich persönlich davon überzeugen, zu was Menschen fähig sind, um ihre Überzeugung und Rechte durchzusetzen. Respekt, ihr Bürgerinnen und Bürger aus Stuttgart und Umgebung. Ein solches Verhalten z. B. in München wäre undenkbar! Apropos (…das s gehört da hin!) Stuttgart: Wir erinnern uns an gestern, VFB Stuttgart – 1. FC Nürnberg: 1:4! Nürnberg ist damit auf Platz 9 mit 34 Punkten aus 22 Spielen (Ende Saison 2009/2010: 31 Punkte aus 34 Spielen). Wenn das keine Steigerung ist – weiter so! Ein junges Team und der Mut zu Veränderung heisst das erfolgreiche Konzept von Trainer Dieter Hecking. Wäre doch auch mal ein Ansatz für die Politik, oder? Fehlanzeige, bei der optisch nicht gerade ansprechenden Kanzlerin und ihrem homosexuellen Gehilfen!
“Nicht ist so beständig wie der Wandel“, sagte schon Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.). Auch bei wird in naher Zukunft ein solcher anstehen. Als ich im Sommer 2007 meine jetzige Wohnung besichtigte, ahnte ich noch nicht, welcher herrlicher Blick sich mir von meinem Balkon boten würde. Erst viel später, bei glasklarem Wetter, entdeckte ich das bis dato “Unbekannte”. Links die Rigi (1`800 m), in der Mitte das Titlismassiv (Titlis 3`239 m) und rechts der Pilatus (2`118 m). Es dauerte nicht lange bis eines Tages eine seltsame Stangenkonstruktion die Sicht auf den Pilatus behinderte. Diese Stangen, so erfuhr ich später, kennzeichnen die Häuserumrisse bzw. deren Höhen. Toll! Bald begangen die Bauarbeiten und schwupps: der Pilatus war weg. Mir blieben noch die Rigi und der Titlis. Aber Gerüchte machten sich breit, dass mehr Häuser gebaut werden würden. Das Ergebnis könnt ihr auf dem Bild sehen – der Titlis wird verschwinden. Stellt euch einmal diese Situation vor: Ein anstrengender Tag liegt hinter euch, ihr wollt nur heim – Ruhe! Dann mit einem Glas blutrotem Wein, die Abendstimmung am Horizont geniessen und Kraft für den nächsten Tag tanken. Klingt doch herrlich entspannend, oder? Doch damit ist bald Schluss hier! Meine Konsequenz: Ich werde umziehen! Wohin? Noch keinen Plan! Gut, bis die Bagger anrücken, wird noch einige Zeit vergehen und mir bleibt ja noch meine Rigi (nicht auf dem Foto), aber mein Entschluss steht fest.
In diesem Sinne, noch einen schönen Tag!
Euer S.
Abenteuer 2011
30. Dez
Liebe Mitmenschen
Vor uns liegen die letzten Stunden des Jahres. Viel ist geschehen, positiver und negativer Art. Vorsätze wurden gebrochen bzw. überhaupt nicht angewandt. Aber 2011 soll alles anders werden. Lassen wir uns überraschen! Meine Vorsätze für das neue Jahr? Klar, habe ich die! Abschied von Mary (..schon zum xten mal) und die Wiederaufnahme einer sportlichen Tätigkeit (..laufen). Zwei schwierige Ziele, aber durchaus realisierbar. Mein Ego werde ich auch ein Stück weit zurückfahren, frei nach dem Motto: “Ein bisschen mehr wir und weniger ich“. Auch dies sollte drin sein, wenn gleich ich diesen Plan euch allen nahe legen möchte. Gewinner einer erfolgreichen Umsetzung könnten wir alle sein. Viel zu oft wird nach der Devise gelebt: “Wenn alle nur an sich denken, ist an alle gedacht“. Mathematisch betrachtet geht diese Denkweise zwar auf, sozial führt sie aber ins Abseits.
Keine Ahnung, was mir 2011 bringen wird. Ganz klar gibt es den einen oder anderen Wunsch, für dessen Umsetzung letztendlich ich selbst verantwortlich bin. “Wünsche in die Realität umzusetzen, ist die Herausforderung, an der alles scheitert oder zu einem großen Abenteuer wird“, so die deutsche Lyrikerin Else Pannek. Recht hat sie!
Ein Highlight 2011 wird sicherlich die Fussballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland. Die Spielerinnen von Silvia Neid müssen als Titelverteidigerinnen in der Gruppenphase gegen Kanada, Nigeria und Frankreich ran. Eine lösbare Aufgabe. Schweizer Fussballerinnen sind leider nicht dabei. Sie schieden als Gruppenführerinnen in den Play-Offs (verloren gegen Italien und England, unentschieden gegen Dänemark) aus. Schade! Ich wünsche jedenfalls den deutschen Frauen geile Spiele und vor allem jede Menge Fussballbegeisterte in der ganzen Republik. Sollen sie vollenden, was ihren männlichen Kollegen 2006 verwehrt wurde (..oder war?) – Fussballweltmeister im eigenen Land.
Urlaubstechnisch werde ich auch bald mit dem Planing beginnen. Favorit ist Kuba. Begleiten werden mich meine beiden Söhne Fabian und Daniel. Das Land, welches auch immer, kennenzulernen wie es wirklich ist, heisst unser Ziel. Dies kann nur abseits der Touristenburgen erfolgen. Hier ist man am besten davor geschützt, einen diesen unerträglich anzusehenden Urlauber zu erblicken: Sandalen und weisse Tennissocken. Liebe Legislative, ihr diskutiert zurzeit über das sogenannte Profiling an Flughäfen. Dies bedeutet, dass Menschen aufgrund ihres Aussehens oder Namens erhöhte Sicherheitskontrolle auf sich nehmen müssen. Dann sperrt aber in diesem Zuge auch gleich die Leute mit der oben genannten Fussbekleidung weg. Danke!
So ihr lieben Leute, dies ist der letzte Beitrag für dieses Jahr. Geht nochmal in euch und denkt über eure “Sünden 2010″ nach. Hier empfehle ich gerne den Sündenrechner unter http://www.erbert.eu/suende. Ich wünsche euch viel Kraft und Gesundheit für das Abenteuer 2011 und entlasse euch aus 2010 mit der Bitte: Lasst uns bessere Menschen werden.
In diesem Sinne ..!
Euer S.