Verzagen und Versagen

Dadahh! Muss mal wieder was loswerden. Es geht um die jährlich stattfindende Diskussion über ein Böllerverbot. Noch brennen die Lichter am Weihnachtsbaum entfacht der Meinungsaustausch. Feinstaubbelastung, Quälerei für die Haustiere und so weiter. Kaum jemand führt an, dass man sich bei der Knallerei um sein Leben fürchten muss. Sei es nun im Job oder als Betrachter des Spektakels. Wir haben alle die Videos gesehen, in welchen Hirnberaubte Raketen und Böller auf Menschen richten bzw. werfen. Männlich, jung, dunkle Haare, meist in Hoodies gekleidet, der Oberkörper mit so einem schwulen Täschchen umschlungen. Schon auffällig! Hier aber nicht das Thema! Oder, doch? Anschliessend kurzes Statement der versagenden Politiker, man werde mit aller Härte des Gesetzes vorgehen. Spätestens am 06. Januar ist wieder alles vergessen. Da kommen die drei Sternsucher und Khalid packt wieder vegane Gummibärchen, ein SW-Bild seiner Mutter, ein Geodreieck, drei Tempotaschentücher und rosafarbige Wachsmalkreide in sein Täschchen.

Aber was jetzt? Die Knallerei verbieten oder nicht? Meine persönliche Meinung: Ein klares Nein! Ich stütze meine Aussage nicht auf so ein Traditionsgetöns, sondern darauf, dass Verbote bei manchen „Menschen“ grundsätzlich nichts bringen. Im Gegenteil. Dem Hirnberaubten erregt die Tatsache, etwas Verbotenes zu tun. Aber der Verkauf von Raketen, etc. muss reformiert werden

  1. Mindestalter für den Erwerb 30 Jahre
  2. Festhalten der Personalien des Käufers
  3. Kein Verkauf mehr in Supermärkten, etc., sondern in eigens dafür erstellten Verkaufszelten (z.B. Schweiz)
  4. Maximale Einkaufsmenge 60.00 Währungseinheiten
  5. Weiterverkauf, Tausch oder Überlassung an Dritte sind unter Strafe* zu stellen
  6. Ausreise in benachbarte Staaten (z.B. Tschechien) ab dem 26. Dezember des Altjahres nur möglich, wenn Rückreise nach dem 02. Januar des Neujahres
  7. 40.00 Währungseinheiten Pauschalabgabe pro Kauf, für die Kostendeckung der Feuerwehr, Polizei, etc.
  8. Ausgangssperren (Kollektivstrafe!) vom 26. Dezember bis zum 02. Januar bei allen Flüchtlingsunterkünften, in welchen im Laufe des Jahre Personen „auffällig“ geworden sind.

Strafe(n) generell

Grundsätzlich sollte man sich hier fragen, ob wir eine Verschärfung der bestehenden Gesetze benötigen. Auch hier wieder ein Nein von mir. Ihr Vögel der Justiz, setzt doch mal die Bestehenden konsequent um. Als Beispiel führe ich das Strassenverkehrsgesetz an. Autofahren unter erheblichen Alkoholeinfluss – Zack – Führerschein weg! Kein vom Steuerzahler finanzierter Psychologe attestiert mir ein Trauma, welches zu einer Straferleichterung oder sogar Freispruch führen könnte. Da nützt auch nichts, wenn vor 27 Jahren mein Hamster den Freitod in der Mikrowelle wählte und ich seit dem traumatisiert bin Nein! „Wer säuft, der läuft!“

Auch sollte man mal die Begriffe Fahrlässigkeit bzw. grobe Fahrlässigkeit überdenken. Sorry, aber wer ein Rakete Richtung einer Menschenmenge abfeuert handelt vorsätzlich! Dazu kommt noch die Heimtücke (hinterlistige, arglistige Bösartigkeit), da die Wehrlosigkeit des Opfers bewusst ausgenützt wird. Und schon sind wir bei versuchtem Mord. So einfach ist das, Justitia!

Strafe(n)* in Bezug auf den Erwerb pyrotechnischer Artikel

Wer gegen Punkt 5 der Verkaufsbedingungen verstösst, ist zu bestrafen. Die Strafe nimmt Bezug auf die finanzielle und gesellschaftliche Stellung des Angeklagten. Die Bestrafung erfolgt unmittelbar, durch Schnellgerichte. Folgende Ansätze, jeweils und/oder.

  • Mindest-Geldstrafe 10`000.00 Währungseinheiten
  • Entzug der Fahrerlaubnis für 9 Monate
  • Beschlagnahmung aller mobilen Endgeräte
  • Ausgangssperre nach 22.00 Uhr für ein Jahr (Überwachung mittels Fussfesseln)

Nun stellt ihr euch die Frage, ob dieses überhaupt umsetzbar ist. Schaut mal ein paar Jahre zurück! Ich sage nur „Corona“! Hier bot der Staat alle Möglichkeiten auf, welche zur Verfügung standen. Kurz mal das Grundgesetz ausgehebelt, Orden an Denunzianten verteilt und körperliche Misshandlungen (Impfungen) angewiesen bzw. gefördert. Das grösste staatliche Verbrechen in Bezug auf Freiheit seit dem 2. Weltkrieg!

Soweit müsste man bei der Thematik „Silvester“ doch gar nicht gehen. Hey, Staat, schütze endlich deine Bevölkerung und alle, die sich für deren Schutz einsetzen. Setze gegebene Gesetze unmittelbar um und zeige die Stärke eines Rechtsstaats auf. Handle aber stets besonnen und verhältnismässig. Und wenn du dich dazu nicht in der Lage fühlst, hör einfach auf und trete ab!

Wie sagte schon der deutsche Aphoristiker, Peter Rudl: „Verzagen und Versagen sind der Schmutz vom selben Kragen“.

Euer Stefan

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