Geschätzte Leserschaft
Es gibt wieder ein Update bezüglich meiner Leidenschaft zur Fotografie. Mein Nikon-Objektiv konnte ich nun auch zu einem relativ guten Preis verkaufen. UND ich hatte die LEICA Q3 in meinen Händen. Bei einer Veranstaltung der LEICA-Akademie konnte ich die Q3 28 mm, die Q3 43 mm und die Q3 28 mm Monochrome ausgiebig testen. Was soll ich sagen? Ein Traum! Massives Gehäuse, nicht mit zig Knöpfen überlastet. Die einfache Bedienung eröffnet mehr Zeit für das Wesentliche! Das Motiv in Einklang zur Perspektive bringen. Fotografiert habe ich meist komplett manuell. Also oldschoolmässig die Blende, die Zeit, die Schärfe und die ISO eingestellt. Klar habe ich auch mal den Autofokus getestet und Ja, ich muss ehrlicherweise zugeben, dass dieser bei der NIKON Z7 II schon schneller und präziser war. Aber das weiss man, wenn man sich eine LEICA kauft. 28 oder 43 mm? Ganz klar 28 mm! Die Monochrome nimmt wie der Name schon sagt monochrome, also nur Schwarzweiss-Fotos auf. Recht speziell. Klar, das Rauschverhalten und die Dynamik bei schlechtem Licht ist brillant, dennoch würde mich das System zu sehr einschränken. Jedenfalls habe ich mich noch mehr in die LEICA verliebt. Noch weit entfernt von der Objektophilie, aber ein Stück näher. Wäre da nicht noch ….!
Ein weiteres Modell aus dem Hause LEICA! Die M EV1. Das neueste Produkt in der legendären M-Serie mit Messsucher. Aber ohne Messsucher! Hääh? Man verzichtete auf diesen und baute stattdessen den elektronischen Sucher aus der Q-Serie ein. Die einen riefen Verrat, andere wiederum begrüssten diese Entscheidung. Grundsätzlich weisen alle M-Modelle keinen Autofokus auf. Scharfgestellt wird per Hand. Dadurch können die Wechselobjektive kleiner konstruiert werden, da kein Motor für den Autofokus berücksichtigt werden muss. Auch das Gehäuse der M wirkt nochmal puristischer und edler gegenüber den Q-Modellen. Bedingt durch die Möglichkeit des Objektivwechsels könnte ich meine geliebte Brennweite von 35 mm realisieren. Anfang Mai findet für diese Kamera wieder ein Entdeckerkurs in Zürich statt. Habe mich angemeldet. Wäre da nicht noch ….!
Der Preis des M-Systems! Könnte ich mir die Q3 28 mm gerade so leisten, wären die monetären Aufwände für eine M weitaus höher. Um die Kamera, ein 35 mm Objektiv und Zubehör zu erlangen, bräuchte ich die Tränen von einem neugeborenen Einhorn.
Diese müsste ich auf den Planeten Knowhere zu einem Troll bringen, der auf einen Berg residiert.
Zwischeninfo: Die Avengers-Fans kennen natürlich den Planeten. Hier wurde der Realitätsstein vorübergehend aufbewahrt, einer von den insgesamt sechs Infinity-Steinen.
Ist der Troll gutgelaunt und zeigt sich gnädig, würde er mir das M-System finanzieren. Wäre seine Laune eher mies, würde er mich fressen. Gut, etwas ist immer!
Nach dem 06.05.2026 werde ich mich jedenfalls entscheiden. Ein paar Wochen weniger essen (Q3) oder mich auf die Suche nach einem neugeborenen Einhorn machen (M).
Euer Stefan

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