Nun ist sie weg, weg und ich bin wieder allein, allein. Ehrenvoll, atombombensicher verpackt, brachte ich sie am Mittwochabend zur Post. Am Freitag meldete mir ihr Neubesitzer die Zustellung. Ihre neue Heimat liegt jetzt in der Westschweiz am Neuenburger See. Klar, ich habe wiedermal draufgezahlt. Wie so oft, z.B. bei meinen Rucksäcken, welche ich ja unbedingt haben wollte. Im Nachgang stellte sich aber deren „Untauglichkeit“ in Bezug auf meine Körperanatomie heraus. Dennoch konnte ich bei der Kamera einen relativ guten Preis erzielen. Ich denke, man sollte grundsätzlich auf mehreren Ebenen denken. Der niedrige Erlös stimmt negativ, aber gleichzeitig weiss man, der Käufer freut sich über den niedrigen Preis. Oder er denkt sich, „der Trottel“ hat viel zu wenig verlangt“! Trotzdem freut er sich aber! Mein Objektiv wartet übrigens immer noch auf einen neuen Besitzer.
Ich werde den Verkaufserlös (…habe seit 61 Jahren das Wort immer ohne dem „s“ in der Mitte geschrieben) auf ein Extra-Sparkonto übertragen. Und warten. JA, WARTEN! Konnte ich überhaupt seit meiner Geburt schreiben? Vielleicht noch über ein Jahr. Denn, die für Herbst 2026 angekündigte Fuji xPro4 kommt erst 2027.
Gibt es sonst noch was Neues? Ja. Es hat geschneit, der Angriffskrieg der USA und Israel auf den Iran dauert immer noch an und der Sprit wird immer teurer. Habt ihr Menschen in „NichtmehrmeinLand“ gewusst, dass der Staat an der Preistreiberei der Öl-Konzerne mit verdient? Die Energiesteuer und die Mehrwertsteuer wird auf den Verkaufspreis geschlagen! Aber nicht aufregen, ihr habt sie ja gewählt. Hier in der Schweiz ist die Thematik zwar auch angekommen, jedoch stellt sich die staatliche Abzocke nicht ganz so asozial dar. Hier bei mir im Ort zahlte ich vor dem Krieg 1.58 CHF (1.43 €) und seit gut zwei Wochen zahle ich durchgehend 1.71 CHF (1.55 €). Jeweils Normalbenzin und Tageskurs vom 15.03.2026. Und das ist nicht mal die günstigste Tankstelle! Merkt ihr was, ihr Menschen in D. Und abschliessend noch der Hinweis, dass die Schweiz keine Ölvorkommen besitzt, sondern auch einkaufen muss.
Muss nochmal zur Politik und zitiere den SPD-Umweltminister Carsten Schneider auf eine Frage, in Bezug auf die Senkung der CO2-Steuer: „Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.» Gott, was bist du für ein armseliger Vogel! Stand einst das „S“ in deiner Partei für „Sozial“, so steht es heute für ein anderes Wort! Welches das ist, will ich hier nicht aufführen. Es beginnt aber auch mit S, dann folgen die Buchstaben c, h, e, i und zweimal ein s. Mit solchen verbalen Erbrechungen befindet sich die SPD berechtigterweise in Richtung Kleinpartei (Beispiel Landtagswahl Baden-Württemberg 5.5 %).
Eine ähnlich schändliche Aussage wird auch Marie-Antoinette zugeschrieben. „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“ (im Original: „Qu’ils mangent de la brioche“). Damit wollte die damalige Königin von Frankreich ihre Arroganz und Realitätsferne vor der Französischen Revolution unterstreichen. Zu Recht verlor sie am 16. Oktober 1793 ihren Kopf! Später stellte sich heraus, dass das Zitat aus einer viel früheren Zeit stammte. Und zwar stammt die Anekdote von Jean-Jacques Rousseau, der sie bereits 1766 (als Marie-Antoinette noch ein Kind war) in seinen „Bekenntnissen“ einer namenlosen Prinzessin zuschrieb. (Quelle: KI-Google).
Mir sind die Zigaretten ausgegangen, was bedeutet, ich muss mich anziehen und raus in den Schnee gehen.
Euer Stefan

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